NAS-Server von LG
Auf der Cebit 2010 hat LG gleich fünf Möglichkeiten der NAS Speicherung angeboten. Als Topmodelle stellte LG die N4B2 und N4R2 vor. Sie haben vier Bays für Festplatten und acht Terabyte Speicherkapazität. Daneben gibt es die Modelle N2B1 und N2R1, die für zwei Festplattenbays und 4 GByte geeignet sind. Sie eignen sich für SOHO (small office, home office) Anwender wie auch ehrgeizige Privatanwender, die größere Datenmengen wie Filme, Fotos, Musikdateien archivieren und speichern wollen.
Das N1T1 gilt als besonders stylisch. Es ist die Ausgabe für das kleine Heimnetzwerk mit einem Festplatteneinschub. Das N1T1 stellt die Basis für ein heimisches Entertainment Zentrum dar, da es als 3 in 1 Gerät verschiedene Funktionen ausführen kann. Zum einen kann es als NAS über Ethernet eingesetzt werden, mit einer externen Festplatte oder einem externen Laufwerk verbunden werden oder letztlich über USB angeschlossen werden. Seine Speicherkapazität von bis zu 2 Terabyte ist geradezu gigantisch. Die beste Alternative für ein keines Heimnetzwerk mit NAS. Echte Freaks meinen aber es sei kein echtes NAS.
Die zuvor genannten NAS Systeme N2 und N4 sind je nach Wahl auch mit optischen Laufwerken als Blu-ray oder DVD Gerät erhältlich. N4B2 und N2B1 speichern dann bis zu 50 Gigabyte, das N44R2 und das N2R1 können, da sie mit einem integrierten DVD Rewriter ausgestattet sind, bis zu 8,5 Gigabyte auf einer Dual Layer DVD speichern. Die N4 Geräte haben zudem eine Lesegeschwindigkeit von 70 MB/s und 50 MB/s Schreibgeschwindigkeit.
Hat ein Laufwerk einmal seine Kapazitätsgrenzen erreicht, kann es bei der LG-NAS mit dem Hot-Swap-Feature trotz laufenden Betriebs ausgetauscht werden.LG ist nicht der einzige Hersteller von NAS Server, solche Server für Zuhause oder ein Büro werden von verschiedensten Herstellern, u.a. auch Netgear angeboten. Sie unterscheiden sich in ihren technischen Merkmalen, Größe und im Preis, eine Übersicht über NAS Server und worauf man beim Kauf achten sollte, gibt es bei nasserver.org.
Ganz generell einmal ist anzumerken, dass die meisten Modelle ohne Festplatte ausgeliefert werden. Diese aber zu installieren und zuvor einzubauen ist im Prinzip leicht, weicht aber von Modell zu modell in der Technik ab. Oft genügt es schon einen Schacht aufzumachen und darin die Festplatte zu verschrauben. Beim NAS Systemmodell von ZyXel muss man nur die Vorderseite abschrauben, die Festplatte hineinschieben. Einzig bei dem hier auch beschriebenen Testsieger QNAP ist der Einbau etwas komplizierter, wenn man zwei Festplatten einbauen will, dann muss nämlich die zweite über Kabel verbunden werden. Die NAS Systeme von Buffalo und Netgear sind fix und fertig mit Festplatte ausgestattet. Dafür aber sind derart ausgerüstete Geräte meist teurer und der Endverbraucher hat nicht die Wahl der Festplatte, sondern muss das integrierte Modell nehmen.