Geschwindigkeit beim Datentransfer
Gemeinhin ist man der Auffassung, dass die Geschwindigkeit, die ja von vielen Komponenten abhängt, doch noch rech schwach ist. Logischerweise, weil durch die Netzwerktechnik, ja nicht nur Daten verschickt werden, sondern weil, um einen störungsfreien Datentransfer zu ermöglichen, Protokolldaten mitgeschickt werden müssen. Diese aber nehmen dem System die Geschwindigkeit.
Das zeigt sich ganz besonders im Vergleich zur externen Festplatten, die direkt mit USB 2.0 oder über Firewire am PC angeschlossen sind. Dieses System läuft schneller, am schnellsten natürlich mit der internen Festplatte. Bei der Verwendung eines NAS Systems schaut man aber eigentlich nicht primär auf die Geschwindigkeit als alleiniges Kriterium, sondern man achtet eher auf die vielseitige Verwendbarkeit.
Zwar soll über die Ethernet Schnittstelle eine Übertragung von 125 Mbyte pro Sekunde möglich sein, das schaffen aber billige Geräte nicht. Die schaffen meist nur 10 bis 15 Mbyte. Bei teureren Geräten kann man von einer garantierten Leistung zwischen 30 und 50 Mbyte pro Sekunde ausgehen. Zusätzlich schaffen sie weitere Leistungen, indem man mit ihnen z.B. eine Internetseite hosten kann oder keinen Webspace für seine Homepage mieten muss. Drum sollte man sich nicht verrückt machen lassen, wenn man in Internet Foren über geringe Geschwindigkeiten oder Probleme mit der zu langsamen Fritz Box liest. Diese User haben offenbar noch nicht verstanden, worum es eigentlich geht.
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